Am ersten Juni 2013 ist es möglich, …

Erstellt am 2. Mai 2013

… sich Auszüge aus ZWÖLF WASSER live anzuhören. Denn ich lese auf der RPC in Köln.

Und freue mich drauf!

 

Lese-Programm der RPC 2013 in Köln

 

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Die Dezember-Ausgabe der Phantastik-Couch …

Erstellt am 11. Dezember 2012

… ist, wie immer, sehr interessant. Insbesondere den Artikel zum Hobbit Film finde ich aufschlussreich. Das Interview mit mir kannte ich natürlich schon! Hier wird einiges verraten, was ich vorher zurückgehalten habe – aus Gründen … aber was soll ich hier reden, drüben auf der Couch kann man es ja lesen.

Klick zum Interview auf der couch!

Interview mit Eva Bergschneider von der Phantastik Couch.

 

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Es ist gut möglich, …

Erstellt am 20. November 2012

… dass ein Lieblingsbuch des bald endenden Jahres hier nicht erscheint. Das ist in Ordnung.

Leserpreis 2012

 

Es ist aber auch sehr in Ordnung, wenn ein Buch dort gelistet ist – dann kann man nämlich dafür voten. Und Autoren glücklich machen, z.B. hier: Fantasy. Oder hier: Cover.

 

 

 

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Es ist schon ein paar Jahre her …

Erstellt am 3. Juli 2012

… da suchte das ZDF „Das Lieblingsbuch der Deutschen“. Also gut, es ist ziemlich lange her – bald acht Jahre – aber Fantasy-Leser werden trotz des damaligen HdR-Siegs nicht wirklich ernster genommen. Warum eigentlich? Weil Fantasy gesellschaftlich nicht relevant ist? Literarisch zweifelhaft? Weil die Masse ohnehin dumm ist?

Unter Eskapismus-Verdacht zu stehen, ist eine Sache. Aber unter Trivial-Verdacht zu stehen, das tut irgendwie ein bisschen weh. Mir jedenfalls. Denn wenn ich sage „Ja, ich lese Fantasy. Ich schreibe das sogar“, sehe ich immer wieder dieses mitleidige Lächeln im Gesicht des Gegenübers. Es wird sofort unterdrückt. Ich habe es dennoch gesehen. Es sei denn, ich rede mit einem Fantasy-Fan. Dann ist die Reaktion aber auch oft ernüchternd – weil seltsam verbrüdernd. Da wird nach dem ersten erfreuten „Echt?“ weitergefragt nach Untergenres, Lieblingsautoren oder  – so von Fan zu Fan – eventuellen Geheimtipps. Kann man nicht einfach entspannt über Bücher reden? Ich selbst möchte mich weder für meinen Lesestoff rechtfertigen müssen, noch möchte ich gleich einem Club beitreten. Ich lese nämlich auch Thriller. Oder Horror. Oder neo-Noir. Oder, Obacht: Sachbücher. Und nebenbei: Kennt jemand im großen Nachbarland eigentlich niederländische Autoren außer, sagen wir mal, Nooteboom, de Winter oder Mulisch?

Manch einer, der von sich behauptet, ein großzügigeres Literaturverständnis zu haben, unterscheidet feinsinnig zwischen Fantasy und Phantastik. Erwähnt beispielhaft Stephenie Meyer (wobei der Name der Autorin bewusst oder unbewusst nicht erinnert wird, sondern mit „Die mit diesen Vampiren“ umschrieben) und Bram Stoker. Womit klar zu sein scheint, dass Frau Meyer trivial schreibt, Stoker Literatur ist. Rowling landet irgendwo dazwischen, Tolkien bleibt außen vor. An den trauen sich dann doch die Wenigsten ran, möglicherweise eine Spätfolge der ZDF-Umfrage.  Ach ja, und E.T.A. Hoffmann und dieser Lovecraft, das ist auch ziemlich fantastisch – sagt der, der eigentlich die Literatur von der Fantasy trennen will. Und Wilde? Frage ich dann. Oscar Wilde, Bildnis des Dorian Gray? Ja, das ist auch ok, selbstverständlich. Shakespeare? Zum Beispiel „Der Sturm“ oder „Ein Sommernachtstraum“? Goethes Faust? Kleists Amphitryon? Überhaupt – das Theater! Waren Sie etwa schon einmal auf dem grünen Hügel und haben den RING …

Spätestens hier, mit dem Hinweis auf Wagner, Nibelungen, Drachentöter und lange Schwerter – auf eine sogenannte Hochkultur also, deren schicker Inszenierung regelmäßig gar die deutsche Kanzlerin beiwohnt – hat man den Fantasy-Verkenner wenn nicht der Dummheit, so aber mindestens der Engstirnigkeit überführt. Tja.

Mehr Ordnung muss nicht sein.
Käse in den Regalen von Vera Kratochvil

Von mir aus soll jeder lesen, was er will. Ich streite mich auch gern darüber, ob ein Buch fantastisch oder Schrott ist. Aber ich verweigere mich inzwischen Genre-Diskussionen. Denn gleich ganze Genres infrage zu stellen, das ist, wie Herr Scheck kürzlich ganz richtig bemerkte, wie jede intellektuelle Beschränktheit, bedauerlich. Ich würde sehr gern, und darauf wollte ich eigentlich hinaus,  sogar noch weiter gehen und die Genres ganz abschaffen. Denis Scheck meint im verlinkten Artikel, es müsse in Buchhandlungen nicht Regale für Fantasy, sondern für Nicht-Fantasy geben. Das wäre schon einmal ein Anfang. Fiction und Non-Fiction, auch das würde mir als Orientierung reichen. Was ich nicht brauche, sind immer noch kleinere Schubladen, in die noch jedes Sub-Sub-Genre gezwängt werden kann. Ich sehe ein, dass in einer Buchhandlung eine gewisse Ordnung herrschen muss. Aber die muss ich nicht in mein Denken übernehmen.

 

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